Die Schlacht bei Falkirk

Januar 1746

Vorgeschichte

Nachdem die Jakobitenarmee unter Charles Edward Stuart (Bonnie Prince Charlie) Edinburgh eingenommen hatte, versuchten Regierungstruppen die Stadt zurück zu erobern, wurden aber in der Schlacht bei Prestonpans geschlagen.
In Folge wurde John Cope als Oberbefehlshaber der Regierungsarmee von Henry Hawley abgelöst.

Nach ihrem Sieg marschierte Charles in England ein, musste sich dann aber mit seinen Männern nach Schottland zurückziehen.

Die Schlacht

Charles schloss sich mit seinen Highlandern den Truppen an, welche Stirling Castle belagerten, während Hawley mit ca. 7.000 Mann aus Edinburgh abzog. Mitte Januar beobachtete die Vorhut der Regierungsarmee, wie sich die Jakobiten unter Führung von Lord George Murray auf dem ‘Falkirk Muir’ –eine ebene Fläche süd-östlich von Falkirk- für den Kampf aufstellten. Hawley wurde aus seinem Quartier geholt und ritt in sein Lager.
Er beeilte sich dabei so, daß er sogar vergaß seine Serviette abzunehmen.

Weil Hawley glaubte, daß die Jakobiten seiner Kavallerie nicht standhalten würde, stellte er seine Truppen so, daß drei Dragonerregimente die Frontlinie des linken Flügels bildeten. Als die Dragoner angriffen, wurden sie von Musketen Salven empfangen und lösten sich auf.
Nun griffen die Highlander die Infanterie an und schlugen sie ebenfalls in die Fluchte.

In nur 20 Minuten wurden die Regierungstruppen besiegt, die sich daraufhin zurückzogen.
Dabei wurden sie von drei Regimenter abgesichert, welche auch die schweren Geschütze mit sich schleppten, damit sie nicht in die Hände der Jakobiten fallen.