Die Schlacht von Falkirk

Juli 1298


Knapp ein Jahr nach der Niederlage in Stirling führte Eduard I. persönlich eine noch größere Armee wieder nach Schottland.
Bereits der Marsch war für Eduard und seine Truppen eine Tortur, da Wallace in Guerillataktik immer wieder kleinere Überfälle durchführte. Im Juli 1298 trafen die Armeen bei Falkirk schließlich aufeinander.
Wallace ließ seine Truppen sich in einem Schiltron aufstellen und verteilte dazwischen Bogenschützen und Infanterie. Zunächst ließ Eduard seine Kavallerie vorstürmen, die in die Speere der Schotten rannte und sich die Pferde durch ihre Wucht selbst aufspießten. Während er die restliche Reiterei zurück rief, verließen die schottischen Adeligen das Schlachtfeld. Unfähig den Schiltron zu durchdringen, ließ Eduard seine Bogenschützen und Söldner vorrücken, die die schottischen Reihen lichteten. Nun schickte Eduard seine Reiter wieder vor. Wallace Verteidigung brach zusammen und wurde überrannt. Die Schotten, die den letzten Angriff überstanden –darunter war auch Wallace- verließen das Schlachtfeld.
Eduard konnte wegen Nachschubmangels die Verfolgung nicht aufnehmen und trat den Rückzug nach England an.

Warum Wallace trotz der Übermacht der Engländer angriff ist unklar.
Es wird vermutet, daß er davon ausging, die englischen Truppen wären durch den Marsch so geschwächt gewesen, daß sie einen Angriff nicht standgehalten hätte. Auch wird vermutet, daß die schottische Reiterei bestochen wurde und daher dem Kampf fern blieb.

Die Rebellion und der Wiederstand waren durch diese Niederlage vorerst beendet.