Die Schlacht von Sterling Bridge

September 1297


Im Wiederstand gegen die englische Vorherrschaft in Schottland zogen im September 1297 Truppen unter der Führung von Andrew de Moray und dem Unterführer William Wallace Richtung Stirling. Zwar waren die Engländer zahlmäßig überlege, besser trainiert und kampferfahrener, doch waren die Schotten –sie hatten gerade die Belagerung von Dundee erfolgreich beendet- hoch motiviert und postierten sich auf der nördlichen Seite des Flusses Forth, versteckt zwischen Bäumen.
Da die Engländer dachten der Kampf würde nach Art der Ritter auf dem verabredeten Schlachtfeld stattfinden, überquerten sie den Fluss über eine kleine Brücke. Als sie ca. ein Drittel überquert hatten startete De Moray zwei Attacken. Die eine ging frontal in die Masse, die andere in deren Rücken, um den Rückweg abzuschneiden.

Der Schiltron der Engländer, die auf solch einen Angriff nicht vorbereitet waren, wurde vollständig zerstört, während die Kavallerie auf dem sumpfigen Boden nichts ausrichten konnte und von den Leichtbewaffneten Schotten nieder gemacht wurden. Die englischen Truppen auf der Nordseite des Flusses flohen, während De Warenne die Brücke von der Südseite aus zerstören lies.
Hugh de Cressingham, der Führer der englischen Truppen, wurde gefangengenommen und getötet. Die Schotten hatten das überlegene Heer der Engländer mit geringen Verlusten besiegt, jedoch wurde De Moray während des Kampfes verwundet, erlag wenige Wochen später seinen Verletzungen und Wallace übernahm die Führung der Truppen.
Laut einer Legende soll Wallace noch auf dem Schlachtfeld De Cressingham die Haut abgezogen haben.

Auch wenn der schottische Adel Wallace den Sieg missgönnte, wurde er von Ihnen im Anschluss zum Guardian of Scotland ernannt.