Die Wikinger in Britannien


Für viele waren die Wikinger der Schrecken der Menscheit.
Sie waren auch Händler, Handwerker und Bauern. Über 4 Jahrhunderte herrschten Sie über Teile der schottischen Highlands und hinterließen dabei ihre Spuren

…bis Heute! 

Folgt man den Chroniken, war es ein angespanntes Verhältnis zwischen den ansässigen Völkern und den Wikingern, die ab ca. 793 raubend und brandschatzend durch Schottland zogen. Zunächst überfielen sie einige Klöster auf den Nord- und Westbritischen Inseln und den Küsten, wie das des hl. Cuthbert auf Lindisfarne. 795 folgte das Kloster des hl. Columba auf Iona und 799 das des hl. Philibert auf Noirmoutier.

Einige Wissenschaftler vermuten, daß sie zu jener Zeit keine unbekannten mehr waren.
So soll es bereits vorher einzelne Überfälle, aber auch regen Handel gegeben haben. In jüngster Zeit fand man in Irland Wikinger-Gräber, deren Gebeine wohl vor diesen Überfällen dort begraben wurden -was ein Indiz dafür sein könnte. Doch im Gedächtnis und laut den Chroniken, brannte sich der Überfall auf Lindisfarne als Beginn des Schreckens ein. Im Jahre 802 und 806 folgten zwei weitere große Angriffe auf Iona.
Obwohl der östliche Küstenstreifen ein raues, karges Land war, siedelten die Wikinger dort und nutzten ihn als Knotenpunkt für ihre Reisen nach Irland und für Überfälle nach Dalriada an der Westküste, wo sie ebenfalls anfingen Siedlungen zu bauen. Noch heute sind sie durch die Wikinger typischen Namensendungen -vick, -dale und -firth zu erkennen.
Neben ihrer Sprache brachten sie auch ihr Handwerk mit, was sich z.B. beim späteren Hausbau bemerkbar machte.