Constantine II.

Gälisch: Causantìn mac Àeda

Eckdaten

*874 (ca.)
†952
Vater
Aedh
Mutter
unbekannt
Kinder
2 Söhne
1 Tochter
Krönung
Ø
Regentschaft
900 bis 943

Auf Donald II. folgte Constantine, sein Vetter und Sohn von Aed.
Zu Beginn seiner Herrschaft gab es im Jahr 904 Auseinandersetzungen mit irischen Wikingern, die er in der in der ‘Schlacht von Scone’ erfolgreich zurück drängte, sich aber für einige Jahre unter König Ragnall um die Gegend von Northumberland niederließen.
In den ‘Schlachten von Corbridge’ 914 und 918 gelang es ihm die Wikinger dauerhaft in den Süden zu vertreiben. Unterstützung dafür fand Constantine bei Ealdred von Bamburgh, welcher bereits 913 angegriffen wurde und sich Hilfe suchend an den König von Alba wandte. In den Folgejahren schloss Constantine mehrere Friedensverträge.

Constantine reformiert das damals vorherrschende Kirchenwesen, wodurch es zunehmend gälische Züge annahm. Er war es auch, der in Schottland den Grafentitel (Mormaer), einführte.

Informationen seiner Hochzeit sind verloren gegangen.
Es ist allerdings bekannt, daß er zwei Söhne und eine Tochter hatte. Um die Streitigkeiten zu beenden und den Frieden zu wahren, heiratete diese 937 den Wikingerkönig Olaf Guthfrithsson aus deren Ehe mindestens 3 Kinder hervorgingen.
Den Frieden an der Südgrenze konnte diese Ehe dennoch nicht sichern. Im selben Jahr wurde Constantine in der ‘Schlacht bei Brunanburh’ von Truppen des englischen Königs Æþelstãn (auch Æthelstan, Enkel Alfreds des Großen) besiegt, bei der auch Cellach -einer seiner Söhne, getötet wurde.
Zugunsten Malcolms I. dankte Constantine nach 42 Jahren ab und zog sich in das Kloster Déli Cé in St. Andrews zurück, wo er später auch als Abt wirkte.

Constantine starb eines natürlichen Todes und wurde vermutlich in der Nähe des Klosters begraben.
Sein zweiter Sohn Indulf wurde zwei Jahre Später König von Schottland.